Stadtteilfernsehen Ostersbaum

startpunkt e.V. installiert in dem Stadtteil Wuppertal-Ostersbaum zurzeit ein Stadtteilfernsehen. Sie haben seit Herbst 2008 die Möglichkeit, eigene Fernsehen-Beiträge zu produzieren.
Wer’s nicht kann, soll sich melden. Startpunkt hilft, zeigt wie kurze spannende Clips produziert werden.
Zu welchen Themen können Sie produzieren?
Alle Beiträge sollten möglichst über den Stadtteil handeln. Dabei könnten Hinweise, Tipps, Inserate in Form von 1minütigen Filmen entstehen. Außerdem sind kurze Beiträge zu den Themen: Umwelt, Gesundheit, Kultur, Lernen, Aktuelles aus dem Stadtteil, Spaß (auch in anderen Sprachen) erwünscht.

Zu sehen sind die kurzweiligen Videos von einer jeweiligen Länge von einer Minute über Ihr Fernsehen (wenn eine Set-Top-Box vorhanden ist) oder über Internet (www.startpunkt.info). Ab Sommer 2009 können die kurzen Filme auch auf einer digitalen Litfaßsäule am Platz der Republik angeschaut werden.

Hauptziel dieses Projektes ist die Verbesserung des Informationsaustausches im Stadtteil (hoher Anteil älterer Menschen und Familien mit Migrationshintergrund). Dadurch soll das innerstädtische Quartier Wuppertal-Ostersbaum als Wohnort und Erlebnisraum lebenswerter gestaltet werden und durch diese Maßnahme den gewandelten, kommunikativen Anforderungen angepasst werden. Denn der Einsatz neuer Technologien in den Handlungsfeldern Information, Kommunikation und Ressourceneffizienz spielt für die Stärkung nachbarschaftlichen Zusammenlebens und für die Identitätsbildung im Stadtquartier eine besondere Rolle.

 

   Musik von Mensch zu Mensch 2008-2009

sprechanlageMusik von Mensch zu Mensch
Klassische Kammermusik auf höchstem Niveau bei freiem Eintritt. Dies sind die Eckdaten der neuen Kammermusikreihe "Musik von Mensch zu Mensch" in Ostersbaum, die der Wuppertaler Cellist Joachim Schiefer ins Leben gerufen hat. Möglich gemacht hat dies neben Unterstützungen zur Stadtteilförderung das soziale Engagement, zu dem sich die Mieter der ehem. Fabrik Huppertsberg in der Hagenauer Straße (Startpunkt e.V.) verpflichtet haben.
Die Konzertreihe soll sowohl Wuppertaler als auch überregional bedeutende Künstler und Ensembles nach Ostersbaum einladen und damit neue Akzente im Viertel setzen. Durch den freien Eintritt wird der Sozialstruktur im Viertel Rechnung getragen, um Bürgern mit schmalem Budget den Zugang zur klassischen Musik wieder zu ermöglichen. Die Konzerte finden in etwa sechswöchigem Abstand jeweils sonntags um 17 Uhr statt.


Bitte unterstützen auch Sie das Projekt und tragen dazu bei, dass die Reihe über viele Jahre fortgeführt werden kann. Werden Sie Fördermitglied von startpunkt! Auch „Einmalspenden“ unter dem Kennwort: „Musik von Mensch zu Mensch“ sind hochwillkommen. Gegen Angabe Ihrer Adresse erhalten Sie ab einem Betrag von 50,-€ eine Spendenbescheinigung zugeschickt. Bankverbindung: STARTPUNKT E.V., Kennwort: Musik von Mensch zu Mensch, Kontonummer: 460006, BLZ: 33050000 bei der Stadtsparkasse Wuppertal. Nähere Information und Spendenquittungen gibt es auch im startpunkt-Büro, Hagenauerstr. 30, 42107 Wuppertal, Telefon: 0202-7595445, www.startpunkt.info, post@startpunkt.info.

Wenn Sie künftig Informationen zu den Konzerten von „Musik von Mensch zu Mensch“ per E-Mail erhalten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an: post@startpunkt.info


Musik von Mensch zu Mensch
Kleiner Saal der Huppertsbergfabrik
Hagenauer Str. 30, 42107 Wuppertal

Termine 2009/ 2010

Siebzehntes Konzert

Sonntag 19. Dezember 2010, 17 Uhr
Zum Ausklang des Schumannjahres 2010

Am Jahresende werden Robert Schumanns Gesamtwerk für Cello und Klavier
sowie die berühmte Argeggione-Sonate von Franz Schubert zu hören sein.
Tanja Tismar– Klavier
Joachim Schiefer – Violoncello.

Sechzehntes Konzert

Sonntag, 26. September 2010, 17 Uhr
Benefizkonzert des Neuen Wuppertaler Streichtrios

In diesem Konzert treten
Jakob Schatz– Violine
Michael Gehlmann– Viola
und Denis Krotov– Violoncello
ohne Gage auf und helfen so, die Konzertreihe auch in Zeiten finanzieller Krise weiterführen zu können.
Sie widmen sich musikalisch zwei Werken Franz Schuberts und
stellen ihm das grandiose Trio Alfred Schnittkes zur Seite.

Fünfzehntes Konzert

Sonntag, 30. Mai 2010, 17 Uhr
Konzert mit den beiden Streichsextetten von Johannes Brahms Anna Heygster

Sarah Koenen – Violine
Werner Dickel– Violine
Joachim Krist– Viola
Paula Gustafsson– Viola
Joachim Schiefer– Violoncello

Vierzehntes Konzert

Sonntag, 31. Januar 2010, 17 Uhr
Das Oberon Klaviertrio erneut zu Gast in Wuppertal

Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate für Klavier, Violine und Violoncello Wq 91/3
Ernest Bloch, Drei Nocturnes
Jonathan Keren, Drei Israelische Tänze
Robert Schumann, Trio Op.63 in d-moll
Oberon Klaviertrio
Henja Semmler – Violine
Rouven Schiermer – Violoncello
Jonathan Aner – Klavier

Dreizehntes Konzert

13. Dezember 2009, 17 Uhr
Konzert am Luciatag mit spannenden Geschichten
für Jung und Alt zur Weihnachtszeit

Friedrich August Kummer
Thema und Variationen über Judas Maccabäus von
Händel Op. 165 Nr. 5
Robert Gernhardt, "Die Falle"
Friedrich August Kummer, Duett Op. 103 Nr. 4
Friedrich August Kummer, Duett Op. 165 Nr. 6
Volker Kriegel, "Olaf der Elch“
Friedrich August Kummer, Duett Op. 22 Nr. 2
Petra Koßmann – Lesung
Paula Gustafsson – Violoncello
Joachim Schiefer – Violoncello

Zwölftes Konzert

4. Oktober 2009, 17 Uhr
Violinabend der Konzertmeisterin des WDR-Sinfonieorchester-Köln
Werke von Fauré, Brahms und Dvorak
Naoko Ogihara – Violine
Kanade Joho – Klavier

Elftes Konzert

Sonntag, 24. Mai 2009, 17 Uhr
Grand Duo brillant

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Sonate in Es-Dur

Johannes Brahms
Sonate Op. 120/1 in f moll

Philippe Gaubert
Fantasie

C.M. von Weber
Grand Duo Concertant Op. 48 in Es-Dur

Billianer Duo
Sirley Brill - Klarinette
Jonathan Aner - Klavier

Zehntes Konzert
Sonntag, 01. März 2009, 17 Uhr

Beethovenabend

Ludwig van Beethoven
Trio G-Dur op. 9 Nr. 1
Trio c-moll op. 9 Nr. 3
Trio Es-Dur op. 3

Neues Wuppertaler Streichtrio
Jakob Schatz - Violine
Michael Gehlmann - Viola
Denis Krotov - Violoncello

 


Konzerttermine Saison 2007/2008



   "Klimacafé" zum Klimaschutz im Ostersbaum

Wie kann der Einzelne, wie können wir konkret vor Ort das Klima schützen? Eine Möglichkeit sind lokale Aktionen für einen effizienten und sparsamen Einsatz von Energie. Um diese zu initiieren, bietet ein "Klimacafé" in Wuppertal-Ostersbaum am 11. September 2007, von 14 bis 17 Uhr, Entscheidungsträgern aus dem Stadtteil und externen Experten die Möglichkeit, gemeinsam Ideen und Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz im Stadtteil zu entwickeln.

Das "Klimacafé" ist ein konkreter Beitrag des Stadtteils zur Klimaschutzkampagne der Stadt Wuppertal, die vom 20. August bis zum 19. September 2007 in der ganzen Stadt durchgeführt wird. Die Veranstaltung in der ehemaligen Huppertsberg-Fabrik ist ein Projekt von startpunkt e. V., organisiert vom UNEP / Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) in Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V.

Veranstaltungskonzept herunterladen

 

   startpunkt startet 2006

sprechanlageMit Abschluss der Umbauarbeiten der ehemaligen Textilfabrik Huppertsberg begann am 18. August 2006 ein wichtiges Leitprojekt im Rahmen der Förderprogramme Initiative ergreifen und Soziale Stadt in Wuppertal-Ostersbaum.

Staatssekretär Günter Kozlowski spracht bei der Veranstaltung zum Thema „Neue Unternehmenskulturen in der Stadterneuerung“ in der Fabrik Huppertsberg in Wuppertal. Anschließend führte ein Rundgang durch die Fabrik. Eine moderierte Gesprächsrunde, Präsentationen der Arbeit mit den Kooperationspartnern im Stadtteil sowie ein Kulturprogramm rundeten die Veranstaltung ab.

 

    Wanderausstellung Grau Blau Grün 2005

sprechanlage„Grau Blau Grün. Das Revier atmet auf: Der Emscher Landschaftspark“ ist der Titel einer Wanderausstellung in der Fabrik Huppertsberg.

Sie erklärt den Wandel vom größten Industrierevier Europas zum Emscher Landschaftspark. Zahlreiche großformatige Fotografien, Filme, Kartenmaterial und Modelle zeigen eine heute durchgrünte Kulturlandschaft ganz eigener Prägung mit Gärten und Parks auf Industriebrachen wie dem Landschaftspark Duisburg-Nord und künstlerisch überhöhten Orten der Industrie wie dem Tetraeder in Bottrop.

Parallel zu „Grau Blau Grün“ sind die Ausstellungen „E la natura – Himmelsschlüssel und Libelle“ mit Werken der Künstlerin Helga Elben (Galerie Janzen, Gevelsberg) sowie „Blüten und Blätter – Ein monochromes Farbherbarium“ des Landschaftsarchitekten Marc Kücking zu sehen. pdf - download [. 294 kb]

Die Exponate sind vom 29. September bis 26. Oktober 2005, montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Weitere Station der Wanderausstellung :

> Kokerei Hansa , Emscherallee 11, 44369 Dortmund (3.11.2005 bis 16.1.2006)



   Kursangebot 2005
sprechanlage

Alle von startpunkt e.V. in diesem Programm angebotenen Kurse verstehen wir als Basis-Bausteine. Diese Bausteine sind notwendig für die Teilnahme an komplexeren Projekte. In allen Kursen wird ein hohes Maß an Kreativität und eigenständiger Arbeit vermittelt. Ziel ist es, allen Teilnehmern Impulse zu geben, um nach erfolgreichem Kurs selbständig weiterarbeiten zu können.
pdf - download [. 250 kb]

 

   Fenster nach nebenan 2003

sprechanlageTerminkalender auf und vorgemerkt, ein Projekt - für Neugierige und die, die es werden wollen - nähert sich seiner Präsentation. Wir bieten einen Fensterplatz für alle diejenigen , die schon immer mal wissen wollten, wie es denn so aussieht im Alltag des Anderen.
Vom 20.- 23. November 2003 - abends- wenn es dunkel wird auf dem Platz der Republik – dann ist es Zeit für Neugierige, Interessierte, Voyeure und Bewunderer – Zeit für einen Blick in das „FENSTER NACH NEBENAN“.
Stellvertretend für die kommenden BesucherInnen sind in den letzten Wochen 10 junge Filmer durch den Stadtteil Ostersbaum gelaufen und haben bis jetzt ca. 100 mal Bewohner und Bewohnerrinnen bei ihren Alltagsverrichtungen mit der Kamera beobachtet. Künstler, die ein Gemälde herstellen, Spieler, die lautstark zocken, Familien, die mehr oder weniger gemütlich gemeinsam essen, Hausfrauen, Lehrer, Metallarbeiter, Klavierbauer, Drucker ... all diesen Menschen kann dann jeder zusehen. Ob sich das Bild vom Leben des Nachbarn dann bestätigt oder ob vielleicht mit diesen neuen Informationen ein anderes Bild vom Mitmenschen entsteht – wer weiß!

Aufbau des Filmhauses auf dem Platz der Republik ist am 19.11.2003. Nach den Probeläufen wird es dann am 20.10.2003 um 18.00 Uhr losgehen. Je 30 verschiedene Filme werden dann und an den Folgeabenden im Filmhaus projiziert. Neugierige können von außen in die Fenster dieses Hauses schauen und beobachten, wie die Menschen im Stadtteil leben, arbeiten, spielen, träumen oder oder oder....


   Raum für Ideen 2001

sprechanlageDas alte denkmalgeschützte Gebäude ist wohl das markanteste Industriegebäude am Ostersbaum. Es wurde 1902 als Steindruckerei gebaut und seit dem Jahr 1913 als Schnürriemenfabrik genutzt. Bis zum Jahr 2001 wurden hier Schnürriemen, elastische Bänder und ähnliche Artikel produziert und in alle Welt verschickt. Zum Schluss verlagerte sich die Produktion immer mehr in's Ausland und das Gebäude stand weitgehend leer.

Im Jahr 2001 haben wagemutige Privatleute das Gebäude gekauft und das Konzept "Startpunkt" entwickelt. Gemeinsames Ziel ist es, neue Erfahrungen, kreatives Lernen und Arbeiten zum Nutzen des Stadtteils zu ermöglichen.

Läuft alles nach Plan, sind hier in den nächsten Jahren kulturwirtschaftliche Unternehmen heimisch. Gleichzeitig soll das Haus auch Künstlern, Kultur- und Bildungsvereinen einen Standort bieten. Über Kooperationen und Synergien sollen gemeinsam Angebote in Sachen Ausbildung, Qualifizierung und Entwicklung auf die Beine gestellt werden. Jeder, der hier einzieht, verpflichtet sich gleichzeitig dazu, den Stadtteil mit gemeinnütziger sozialer oder kultureller Arbeit zu unterstützen. Aber schon vor Beginn des Umbaus war konkret zu erleben, was "Startpunkt" konkret bedeutet. Schüler und Schülerinnen haben ihre ersten Projektwochen hier durchgeführt, Ausstellungen, Diskussionen, Workshops haben schon im Jahr 2002 plastisch gezeigt, was alles - und noch viel mehr - in Zukunft hier möglich sein wird. Dieses Konzept wird aus Mitteln des Landesprogrammes "Initiative ergreifen" unterstützt.