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Das Gebäude wurde um ca. 1900 als viergeschossiges Fabrikgebäude in
Massivbauweise als Steindruckfabrik errichtet. Ab ca.1920 beherbergte
es die Weberei der Familie Huppertsberg.
Während des II. Weltkrieges brannten das Mansarddach, das 2. Obergeschoss
und Teile der beiden Treppenhäuser aus. Nach dem Krieg erhielt die
Decke über dem 2. Obergeschoss eine vorläufige Abdichtung auf einem
Gefällebeton. 1949 erfolgte die Aufstockung eines weiteren Geschosses
mit einem flachgeneigten Satteldach mit bituminöser Eindichtung auf
einer Stahl-Fachwerkkonstruktion und raumhoher Verglasung an den Längsseiten.
Aus dieser Zeit stammt ebenfalls der Lastenaufzug. In den Jahren 1991
und 1993 wurde eine Gaszentralheizung für das Keller-, 1. Und 2. Obergeschoss
installiert. Einige Jahre später kam der Produktionsbetrieb zum Erliegen.
Seit 1994 ist die ehemalige Fabrik in die Denkmalliste aufgenommen.
Die Unterschutzstellung bezieht sich auf das Hauptgebäude bis einschließlich
des 2. Obergeschosses und die straßenseitige Einfriedung mit der Werbeanlage. |
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